Mittlerweile wohne ich schon wieder seit 2 Tagen im schönen, weil problemfreien Ingolstadt, siehe auch hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,647872,00.html. Begrüßt wird man hier ja regelmäßig von gutem Wetter, und wie sollte es auch anders sein: Scheiße heiß ist es hier immer noch. Nun wohnte ich ja vor meiner kleinen Reise durch die Welt im Wohnheim in der Beckerstraße in einem kleinen Loft unterm Dach, und der Gnade des Studentenwerkes habe ich es jetzt zu verdanken, in einem zweistöckigen Appartement in der Münzbergstraße zu residieren. Das heißt für mich, jeden Tag mindestens einmal eine Treppe hoch- und runterzulaufen, da sich Bad und Küche im Erdgeschoss befinden, während das Gemach im oberen Teil des Etablissements eingerichtet ist. Alles in allem ein ganz guter Deal, zumal die Miete um 10% niedriger als in der Kernstadt liegt und es zur Uni etwas kürzer ist. Um diesen und andere Wege noch weiter zu verkürzen, zog ich heute morgen los, ein Fahrrad beim allmonatlichen Flohmarkt am Radhaus zu erstehen: Es ist ein in geschmackvollem lila-türkis gehaltenes Herrenrad von Schauff geworden, was mich nach etwas handeln (hier wandte ich die von den RTL-Autohändlern erlernten Strategien an) relativ günstige 75€ kostete. Insofern bin ich nun also wieder mobil, was ich gleich zum Anlass nahm, dem geliebten McFit einen Besuch abzustatten. Zwischenzeitlich habe ich wohl 3kg an Masse verloren, da die Waage schwächliche 80kg zeigte – in ein paar Wochen sollte ich wieder auf meinem “Wohlfühlgewicht” von 83-84kg angekommen sein. Nach gefühlten 15 Minuten Bizeps- und Trizeps-Training und ein paar anderen Übungen verließ ich die Einrichtung wieder gen Stadt, wo ich noch unbedingt ein wichtiges Schriftstück an die Deutsche Bank richten musste. Nun hat selbst die Post in dieser relativ großen Stadt Samstags schon um 13 Uhr zu, und ich, ohne nennenswert Bargeld dabei zu haben, sah mich vor dem Problem, keine Briefmarke ziehen zu können. Somit benutzte ich das erste Mal in meinem Leben die Geldkartenfunktion meiner Sparkassen-EC-Karte (im übrigen ist meine gute DKB-Kreditkarte in der dortigen Zweigstelle ohne Funktion, sehr ärgerlich!) und kam doch noch zur 1,45€-Wertmarke. Dann noch die Wochenendverpflegung erstanden (Nudeln und Tomatensoße, 1kg Weintrauben) und schon war ich wieder zurück in der Münzbergstraße. Anbei noch ein paar Bilder von meiner neuen Wohnung – sehr wohnlich ist es noch nicht, aber ich ja auch nicht für den Spaß hier.
26
Sep
09





Das ist ja quasi eine Maisonette-Wohnung
! Sehr edel!
Ja stimmt, so wird es ja vom Studentenwerk selbst bezeichnet. Bin eben nicht sehr frankophil.